VERARBEITUNGSHINWEISE FÜR TRANSPORTBETON

ACHTUNG! Nachträgliche Wasserzugabe bei der Lieferung von Transportbeton verschlechtert alle wesentlichen Eigenschaften von Beton:

Deshalb: Eine nachträgliche Wasserzugabe ist nur erlaubt, wenn dies am Lieferschein vermerkt ist!

Einbringung und Nachbehandlung

Der Einbau des Transportbetons auf der Baustelle muss spätestens 105 Minuten nach der Wasserzugabe im Transportbetonwerk beendet sein. Ist dies nicht möglich, kann andernfalls der Beton mit speziellen Zusatzmitteln beeinflusst werden, welche eine längere Verarbeitungszeit ermöglichen. Dies erfordert jedoch eine entsprechende Absprache mit dem Transportbetonhersteller!
Der gelieferte Beton entspricht exakt der Bestellung. Er soll im Sommer wie auch im Winter so schnell wie möglich eingebracht werden.

Einbringung im Sommer

Einbringung im Winter

Nachbehandlung im Sommer

Sobald ein Bauteil verdichtet und abgezogen ist, muss er mit Folien, befeuchteten Strohmatten oder durch Berieselung mit nicht zu kaltem Wasser vor Wind und Sonne geschützt und feucht gehalten werden. Meist genügt es, diese Maßnahmen gegen vorschnelle Verdunstung mindestens 3 Tage lang durchzuführen.

Nachbehandlung im Winter

Nach der Einbringung ist der Beton durch Ummantelung vor Wärmeentzug zu schützen, z. B. durch Abdeckung mit Folie, wasserdichtem Papier, trockenen Stroh- und Schilfmatten. Die Temperatur des jungen Betons soll in den ersten 3 Tagen nicht unter +10° C absinken, Isolierung schützt auch vor Windeinfluss, gegen Niederschläge und ggf. auch gegen Streusalz.

Das Transportbetonwerk informiert gerne fachkundig zu allen Punkten!

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